Naturnaher Hausumschwung: Planung und Pflege

Öffentlichkeitsarbeit

Damit Natur im Siedlungsraum Platz hat, kann schon bei der Planung einer neuen Liegenschaft oder beim Umbau einer solchen sehr viel vorgekehrt werden. Oft ist es leider umgekehrt: die bestehenden Strukturen mit wertvollen, gewachsenen Lebensräumen werden zuerst einmal zerstört, die Bäume gefällt.

Eine umsichtige Planung hingegen erkennt den Wert von über viele Jahre Gewachsenem und bezieht es in die Ideen der Umgebungsgestaltung ein. Nicht weniger wichtig ist es, bei der Planung bereits die Art der Pflege des Grünumschwungs mitzudenken. Nicht sach- und fachgerechte Pflege kann schöne Anlagen innert weniger Jahre wieder zunichte machen.

Wir wollen auf das enorme Potential der Naturförderung im Siedlungsraum, welche in Hausgärten und um grössere Liegenschaften schlummert, aufmerksam machen und den Blick für die Möglichkeiten schärfen. Deshalb schlossen sich die AG Grünraum der Grünen der Stadt Zürich mit NimS zusammen, um die wichtigsten Aspekte auf einem A3-Merkblatt zusammenzufassen. Es kann hier heruntergeladen oder beim Sekretariat der Grünen der Stadt Zürich oder bei NimS bezogen werden.

Sie finden darauf einerseits viele Aspekte, welche bei der Planung einer Neu- oder Umgestaltung des Aussenraums berücksichtig werden können. Andererseits zeigt es auch, wie wichtig die Pflege ist, um die erwünschte Vielfalt durch unsachgemässen Unterhalt nicht gleich wieder zu zerstören.

Wir stellen einen grossen Handlungsbedarf fest und hoffen auf mehr Interesse der LiegenschaftsbesitzerInnen, das Potential ihrer Grünflächen zu nutzen, damit die noch erfreulich grosse, aber schwindende Artenvielfalt im Siedlungsraum nicht der Verdichtung mit pflegeleichten Steingärten und ähnlichem und dem unsachgemässen Unterhalt zum Opfer fällt.

Auch Grün Stadt Zürich hat den Handlungsbedarf erkannt und 12 Goldene Regeln zur Pflege, Erhaltung und Aufwertung wertvoller Naturflächen in Landschaft und Siedlungsraum ausgearbeitet.

Unser Kassier Arno schrieb kürzlich einen sarkastischen Leserbrief zum Thema, welcher hier gelesen werden kann. 

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© Christine Dobler Gross

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