Das beste aus der Situation machen!

Projekt
Burghölzli

Aktuell zieht sich ein grosser Graben über die Wiesenflächen des Quartierhof Wynegg. Eine Wasserleitung musste erneuert werden und wir versuchten zu retten, was noch zu retten war.

Über Marianne Klug, die Leiterin der Naturschutzgruppe des Quartierhof Wynegg, erfuhren wir von der geplanten Baustelle auf den Flächen der Wynegg. Eine Wasserleitung, welche quer durch das Gebiet verläuft, musste erneuert werden. In einer ersten sehr wichtigen Intervention konnte Marianne verhindern, dass die Wasserleitung unter der Hecke oberhalb der Tennisplätze zu liegen kommt! Durch die Bauarbeiten wäre diese wunderbare Hecke, welche sich in den vergangenen Jahren durch etliche Arbeitseinsätze und dutzende Stunden Freiwilligenarbeit sehr schön entwickelt hat, innert weniger Stunden zerstört worden! In einem nächsten Schritt konnte Marianne mit der zuständigen Baufirma die Leitungsführung so legen, dass möglichst wenige Obstbäume betroffen waren. Leider mussten trotzdem vier Obstbäume, darunter ein wunderbarer Birnbaum gefällt werden. Zu diesem Zeitpunkt wurden wir zur Beratung herbeigezogen. Auf einer Begehung im Januar versuchten wir das beste aus der Situation zu machen und das anfallende Totholz sinnvoll für Kleinstrukturen zu verwenden. Unsere Vorschläge wurde von der ausführenden Firma super umgesetzt. So kamen sie sogar selbst auf die Idee, einen kleineren Obstbaum gleich direkt wieder einzupflanzen als stehendes Totholz. Ausserdem entstanden Ast- und Holzhaufen, welche für verschiedenste Tiere einen wertvollen Unterschlupf bieten. Noch sind die Arbeiten nicht abgeschlossen. Das dauert noch bis etwa Ende April. Dann werden mit dem verbleibenden Holz weitere Strukturen geschaffen und auf der wieder zugeschütteten Leitung wird eine Blumenweise angesät. Wir möchten an dieser Stelle Marianne Klug ganz herzlich für ihren Einsatz danken und hoffen, dass die Verluste der Obstbäume durch die Aufwertungsmassnahmen einigermassen kompensiert werden können.

Die Bauarbeiten und Aufwertungen auf dem Quartierhof Wynegg

©Christine Dobler Gross / Jonas Landolt

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