Projekt Burghölzli

13. Februar 2026: Erster Pflege-Einsatz am Burgwieswaldrand

Die Vorfrühlingspflege des Burgwieswaldrands wird bei wunderschönem Frühlingswetter angeleitet von Regula Flückiger. Sie beinhaltet den Rückschnitt von Sträuchern (sogenannter Quirlschnitt bei Dornsträuchern, sodass diese schön dicht, kompakt und geeignet als Brutplatz für Vögel wachsen), das Entfernen von Brombeeren (immer….), das anstrengende Entfernen von aufkommenden Jungbäumchen wie Ahorn, Eschen, Hagebuche mit dem Rupfi oder Pickel  und das Informschneiden der Benjes-Knickhecke entlang der Weineggstrasse.

 

28. März 2026: Dengelanlass

Von NimS offeriert: Remo und Simon unterstützen ein Dutzend Leute am Vormittag und ein Dutzend Leute am Nachmittag auf dem Quartierhof Wynegg beim Dengeln – so werden die Aktiven unserer Helfer:innengruppe mit frisch gedengelten Sensen in die Mähsaison starten!

25. April 2026: Sensenkurs

Von NimS organisiert, von Sensenkurs.ch durchgeführt. Seit 2014 dürfen wir unsere Sensenkurse im Obstgartengelände der EPI-Klinik durchführen, so auch 2026 wieder. Remo, Severin und Matthias führen durch den ganztägigen Kurs, der in zwei Teilen am Vormittag das Sensenmähen mit Wetzen und am Nachmittag das Dengeln am Dengelstock vermittelt.

11. April 2026: Einsatz im Trittsteingartenareal “Wilde Gärten”

Die «Wilden Gärten» werden wir bei Gelegenheit einmal separat vorstellen. Im Moment ist es ein grosser, wilder Trittsteingarten mit Waldcharakter und wird von 3 Mitgliedern der Helfer:innengruppe von NimS gepflegt. Bei diesem Einsatz unterstützt NimS beratend und helfend. So wollen wir wegen Bruchgefahr gefällte und zerkleinerte Bäume im Gelände zu Kleinstrukturen verbauen.

24. April 2026: Erster Einsatz in den Wehrenbachgärten

Der Frühschnitt einer Teilfläche in den Wehrenbachgärten dient auch dem Nährstoffaustrag, sodass empfindlichere Pflanzen sich behaupten können. Gleichzeitig werden Berufkräuter samt Wurzeln aus den Wiesen entfernt. Immer wieder. Die Blindschleiche wurde wohl zuvor das Opfer eines Fadenmähers. Znüni beim Baumann ist immer ein Fest!

29. Mai 2026 Einsatz Knötiwiese

Dem Mäheinsatz der Knötiwiese gehen zwei weitere Einsätze im Januar und März voraus, bei welchem von Naturwert (Regula Flückiger arbeitet dort als Projektleiterin) eine grosse umgestürzte Weide zerkleinert und als Struktur vor Ort verbaut wird zu zwei prächtigen Igelhaufen und einem Baumstamm-Totholzgebilde, das inzwischen wieder ausgeschlagen hat. 😉

Der Abfall eines Arbeitsuchenden, der im Unterholz den Winter verbracht hat und schon längst bei der Polizei gemeldet ist, liegt heute (Ende Juni) noch da.

Drei Tage nach dem Mähen wird das Schnittgut zusammengerecht und zu Haufen entlang der Strasse geschichtet, sodass GSZ es abführen kann.

Florence Gillieron leitet den Einsatz Ende Mai an und erzählt einiges zur Zaunrübe, welche wir am Gehölzrand gepflanzt haben und der auf sie spezialisierte Wildbiene. Drei der 5 gepflanzten Exemplare sind angewachsen und entwickeln sich hoffentlich weiterhin so prächtig.

5. Juni 2026: Zweiter Einsatz in den Wehrenbachgärten

Dieser Einsatz kommt knapp am Regen vorbei, lockt weniger Leute als sonst an, kann aber dennoch innert nützlicher Frist abgeschlossen werden, dank einem extra-Einsatz von den Einsatzleitenden Doris und Remo. Jonas kommt vorbei und erzählt verschiedenes zur Mahd.

12. Juni 2026 Einsatz Spross Wiesen

Angeleitet wird dieser Einsatz von Christine und Arno. Einige Wiesenabschnitte bei Spross sind dieses Jahr besonders reich an Schachtelhalm und werden deshalb ziemlich stark zurückgeschnitten. Wer weiss, wie dem beizukommen ist, kann sich gerne bei uns melden! Besondere Aufmerksamkeit bekommen das Gelbe Labkraut für das Taubenschwänzchen, der Hornklee, die bunte Kronwicke, die Glockenblumen, das Johanniskraut, der Origano und weitere blühfreudige Pflanzen, welche denn auch rege von Wildbienen und andern Insekten besucht werden.

19. Juni 2026: Einsatz Nebelbach

Florence leitet den Einsatz am Nebelbach zusammen mit Verena Lubini, welche ihr Fachwissen als Gewässerbiologin einbringt. Besonders hartnäckig und ausbreitungsfreudig zeigt sich der Schilf, bei dessen Bekämpfung wir Rat suchen werden bei GSZ.

In der Nacht nach dem Einsatz überzieht das heftige Gewitter die Stadt Zürich, sodass am Tag darauf das verzettete Schnittgut die Grenze zum Bachlauf beim Hochwasser gut sichtbar «markiert». Dieses 3 Tage später zusammenzunehmen und zu Haufen zu bauen ist ein strenges Stück Arbeit, welches Regula F. und Verena in einem zusätzlichen Einsatz besorgen.

26. Juni 2026: Zweiter Einsatz Burgwieswaldrand

Unter der Leitung von Regula F. arbeiten wir bei rekordverdächtigen Temperaturen schon in den frühen Morgenstunden noch im Schatten.

Die Totholzstrukturen sind nun wieder schön besonnt, der Saum in geschwungenen Bögen abschnittweise gemäht und den Brombeeren und Eschenkeimlingen sind die Helfer:innen beherzt zu Leibe gerückt.

Für Amusement sorgt bei Villoe und Martin Regulas Öko-Velo mit Anhänger, auf welchem sie  Unmengen von Werkzeugen durch die Gegend transportieren kann!

Text: Arno Gross und Christine Dobler Gross
Fotos: Christine, Arno, Jonas, Florence, Regula F., Doris A.

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