Öffentlichkeitsarbeit

Dieses Jahr gaben wir auf dem Spaziergang für unsere Unterstützer:innen erneut einen Einblick in den aktuellen Stand unserer Arbeit. Dabei ging es um Neuerungen eines über 10-jährigen Projektes, ein ganz neues Projekt und in ein bis anhin nicht veröffentlichtes!

Vom Balgrist spazierten wir hinunter zum Burgwieswaldrand, mit einem Halt beim neuen Kispi Forschungsturm, wo wir etwas über unser Engagement für die Umgebungsgestaltung der neuen Kispi-Gebäude erzählten. Einige Empfehlungen wurden aufgenommen, andere leider nicht (magerer Bodenaufbau), was nun zur Folge hat, dass anstelle einer artenreichen Blumenwiese hinter dem Forschungsgebäude eher eine graslastige Kuhfutterwiese wächst. Im vorderen Teil sieht es besser aus, aber auch da wird das Potential durch zu viele Nährstoffe im Boden nicht ausgeschöpft. Regula Flückiger, welche für NimS ein umfassendes Igelförderprojekt erstellt hat und nun umsetzt, erklärte anhand einer Perimeterkarte, wo Handlungsbedarf besteht bezüglich Igelhaufen und Durchlässigkeit der Zäune.

Der Burgwieswaldrand entwickelt sich in unserm Sinn, jedes Jahr mit neuen Freuden, Herausforderungen und Ideen. Bei der Benjes-Knickhecke entlang der Wyneggstrasse, ist noch nicht ganz klar, wie wir das Optimum finden zwischen Biodiversitätsförderung und den wichtigen Sichtverbindungen für die Spaziergänger:innen. Hingegen überzeugen die neuen Igelbehausungen bereits, welche Regula Flückiger fachgerecht erstellt und in die Hecken integriert hat, sodass auch Igel darin überwintern und als Nistplatz nutzen können.

 

Der nächste Halt war bei einer von Florence Gilliérion geplanten und umgesetzten Fläche mit Blütenstauden, welche «Bräkiwiesli» heisst und erst diesen Frühling angelegt wurde, das  Bild stammt vom Juni 2026. Der gezielten Förderung bestimmter im Perimeter vorkommenden, auch seltenen Wildbienen soll es dienen. Wir sind gespannt, wie sich das Wiesli entwickeln wird.

Und dann drangen wir vor in die bisher nicht gezeigten «Wilden Gärten», denen wir demnächst einmal einen extra Blogbeitrag widmen. Nur so viel sei verraten: es sind Waldgärten, wild und geheimnisvoll, biodivers und bis anhin wegen diverser Baustellen darum herum geschützt vor unerwünschten Eingriffen. Nun aber endlich bereit für eine biodiverse Weiterentwicklung!

Den Apéro genossen wir im Garten der NimS-Präsidentin Christine und dem NimS-Kassier Arno.

Möchtest du das nächste Jahr auch dabei sein? Dann unterstütze uns als Freundin oder Freund von NimS.

Text: Christine Dobler Gross
Fotos: Christine Dobler Gross, Arno Gross und Jonas Landolt

Möchtest du mehr über unsere Projekte erfahren? Melde dich beim Newsletter an.

Unsere neusten Artikel